Weiter geht es mit unserer Tour auf der Ostsee. Wer Teil 1 noch einmal nachlesen möchte klickt bitte hier

Tag 3 - Kopenhagen

Um 8 Uhr machen wir in Kopenhagen fest. Der Tag Verzögerung wirkt sich positiv auf das Wetter aus. Es ist bewölkt, aber Trocken. Der gebuchte Ausflug Spaziergang durch Kopenhagen beginnt um 08:45 Uhr. Die Dänen haben die COVID Regeln aufgehoben. AIDA blieb allerdings noch dabei – also mit Maske in den Bus zu einem kurzen Transfer vom Hafen zur (wirklich sehr) kleinen Meerjungfrau. Ab da geht es zu Fuß weiter. Wir bekommen einen kleinen Funkempfänger. 

Unser südamerikanischer Führer hat das Mikro und den passenden Sender. Die Führung ist in englischer Sprache. Die Tour führt uns von der kleinen Meerjungrau vorbei am Kastell von Kopenhagen zum Schloss Amalienborg. Die Königin ist nicht im Schloss, also tragen die Schlümpfe – so nennen die Dänen die Schlossgarde – keine rote Uniform. Das Schlossensemble wird durch vier einzelne Palais um einen achteckigen Platz gebildet und gehörten nicht immer der königlichen Familie. Erst nach und nach gelangten sie in deren Besitz.

Vom einsamen Schlumpf ging es weiter Richtung neuem Hafen – dem Nyhavn. Hier haben wir Postkartenidylle und Flaniermeile in einem – wirklich schön.  Schade nur, dass aufgrund des AIDA Hygiene Konzepts ein Verlassen der Gruppe nicht erlaubt war. 

Bereits 1673 wurde der Kanal Nyhavn fertiggestellt. Die Gegend ist bis heute mit Ihren vielen Restaurants und Bierstuben eines der bekanntesten Vergnügungsviertel Kopenhagens. Da es früh am Morgen war und wir ohnehin nicht einkehren durften, ging es vom wirklich schönen neuen Hafen weiter Richtung Schloss Rosenborg. Dabei passierten wir Kongens Nytorv, einem bekannten kopfteingepflasterten Platz aus dem Jahre 1907. 

Schloss Rosenborg liegt in einem schönen Schlosspark mitten in Kopenhagen. Die Geschichte des Schlosses geht zurück bis in das Jahr 1606.
Bis 1710 war das Schloss die königliche Residenz. Im Jahr 1833 wandelte es der damalige König Friedrich VI in ein Museum um. Unter Anderem kann man dort die dänischen Kronjuwelen bewundern. 
Hinein konnten wir nicht und setzten deshalb unseren Spaziergang Richtung Kastell und der kleinen Meerjungfrau fort. Von dort ging es dann mit dem Bus wieder zurück zum Schiff.   

Um 18 Uhr sollten wir ablegen. Um 17:45 Uhr kam der Hammer in Form einer Durchsage des Kapitäns. Der Sturm vereitelte die nächsten Etappen Visby und Stockholm. 

Ein Durchfahren der Schären wurde von den schwedischen Behörden verweigert. So ein Mist! Damit war war unser Highlight der Reise erledigt. Das dachten wir zumindest. Wir legten ab und der Sonnenuntergang milderte die trübe Stimmung leicht ab. Doch die Alternative Tallinn sollte alles wieder wettmachen. Dazu dann im dritten Teil mehr.